Kosmische Erziehung ist ein Begriff, der von Maria Montessori geprägt wurde. Sie ging davon aus, dass alles im Universum zusammenhängt: die Luft, die Erde, die Himmelskörper, das Wasser, die Pflanzen, die Tiere, die Menschen und dass – wenn an einer Stelle sich etwas verändert - dies Auswirkungen auf sämtliche andere Bereiche hat. Alles ist miteinander verbunden. Es war einer ihrer zentralen Ansätze im Unterrichtskonzept, die Kinder diese Verbundenheit und Abhängigkeit aller belebten und unbelebten Materie voneinander von Anfang an zu lehren. Dazu gehört, dass dem Menschen in diesem Gefüge eine besondere Aufgabe zukommt, da er als einziger ein Bewusstsein von seinen Handlungen und immer eine Wahlmöglichkeit hat. Dadurch trägt er eine besondere Verantwortung in der Welt dafür, dass alle in Frieden miteinander leben können. Ihr Erziehungskonzept versteht sie als Erziehung zum Frieden.

So ist auch an der Göttinger Montessori-Schule Kosmische Erziehung das Unterrichtsprinzip für die 6-12jährigen. Die Kinder lernen von Anfang an fächerübergreifend. Es gibt kein isoliertes Unterrichtsfach, sondern von Anfang an werden große Themen und Zusammenhänge überblicksartig gelehrt. Das Forschen beginnt ab dem ersten Schultag.

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26.06.2018

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